Bei Polestar standen Performance und Innovation schon immer im Mittelpunkt. Von den Anfängen als Rennteam entwickelte sich das Unternehmen zu Volvos Performance-Tuning-Sparte. Unter der Marke Volvo wurde das Polestar-Zeichen zum Synonym für die sportlicheren Modelle des schwedischen Automobilherstellers.
Heute setzt Polestar als unabhängiger Elektroautohersteller sein Talent für die Entwicklung und Herstellung von designstarken, performance-orientierten Luxus-Elektrofahrzeugen ein. Das Ethos des Unternehmens – „Pure Progressive Performance“ – steht im Mittelpunkt aller Geschäftsaspekte, von der Entwicklung der Fahrzeuge bis hin zu einem ganzheitlichen Kundenerlebnis.
Für Automobilhersteller ist eine effektive digitale Infrastruktur ein absolutes Muss. Dabei geht es nicht nur um die Performance seiner Produkte, sondern auch darum, wie Kunden das Unternehmen wahrnehmen bzw. mit diesem interagieren. Im Bereich der Performance-EVs verfügt Polestar über die entsprechende technologische DNA, möchte aber seine digitale Erfahrung weiter ausbauen.
„Polestar hat ganz klare Vorstellungen davon, wie der Autokauf aussehen sollte. Darum ist uns auch so wichtig, diesen Erwartungen zu entsprechen“, erklärt Mikael Vesavuori, Cloud Software Architect und Technical Standards Lead bei Polestar. Egal, ob Sie eines unserer Autos online kaufen oder einen Polestar Space besuchen: Wir verbinden die physische und die digitale Dimension, um ein viel reichhaltigeres Einkaufs- und Automobilerlebnis zu schaffen.“
Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist der Polestar-Konfigurator, ein zentrales Merkmal der unverwechselbaren Polestar-Räumlichkeiten. Es ist ein medienreicher digitaler und physischer Berührungspunkt, der die Käufer mit Fahrzeugkonfigurationen, Optionen, Innen- und Außenmaterialien und -ausstattungen vertraut macht.
Leider gab es Probleme mit der Performance und Verfügbarkeit des Polestar-Konfigurators in China – einem lukrativen Markt, auf dem Elektroautos bereits 20 % aller verkauften Autos ausmachen (1).
Kern des Problems war der CDN-Anbieter von Polestar, der Probleme mit der restriktiven chinesischen Internet-Infrastruktur und Konnektivitätsprobleme mit seinem globalen AWS-Netzwerk hatte. Die einzige Lösung war ein Partner, der die Probleme mit Latenz, Überlastung, Peering und DNS lösen konnte – und zwar rasch. Schließlich wirkten sich diese DNS-Probleme negativ auf die Kundenwahrnehmung der Polestar-Technologie und der Fahrzeuge selbst aus.
Polestar wollte nicht nur diese Probleme lösen, sondern auch eine strategische Partnerschaft eingehen, um die Softwareentwicklung voranzutreiben. Das Unternehmen entwickelte eine Micro-Frontend-Architektur für seine Webpräsenz, die sich auf mehrere Anwendungen stützte. Diese Anwendungen mussten nahtlos interagieren, um den Nutzern ein Erlebnis zu bieten, das mit den Markenzielen von Polestar übereinstimmt.
„Wir suchten nach einem proaktiven Partner mit Erfahrung in der Entwicklung. Ständig saßen wir jedoch in Meetings mit Anbietern, die uns einfach nur Unterlagen in die Hand drückten und sagten: 'So können Sie die Herausforderungen meistern, mit denen Sie konfrontiert sind'“, sagte Johan Larsson, Technical Lead des Plattform-Teams von Polestar.
Polestar war dabei, seine Online-Präsenz und die physischen Räumlichkeiten international auszubauen und begann seine Produkte proaktiver zu vermarkten. Dementsprechend benötigte Unternehmen Sicherheit und Content-Bereitstellung der Enterprise-Klasse, um die Performance in jedem erdenklichen Szenario und Markt zu gewährleisten.
„Es war einfach großartiges Timing in einer wirklich herausfordernden Situation“, erklärt Vesavuori den Wechsel von Polestar zu Cloudflare. Da die Zusammenarbeit mit dem bestehenden CDN-Partner vor einer Vertragsverlängerung stand und die Konnektivität in China nachließ, begann Polestar nach dem idealen Lösungspartner zu suchen.